Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Deutsche Übersetzung der „Condizioni Generali di Contratto (CGC)”
Consulenza Tedesca – ein Angebot der Destar-Designs UG (haftungsbeschränkt)
Anwendbares Recht: Recht der Italienischen Republik
Stand: 11. August 2026
Hinweis: Diese Übersetzung dient ausschließlich dem Verständnis und dem internen Gebrauch. Rechtsverbindlich ist allein die italienische Fassung („Condizioni Generali di Contratto”); bei Abweichungen geht diese vor (Art. 21.4). Die Artikelnummerierung entspricht eins zu eins der italienischen Fassung.
Art. 1 – Geltungsbereich, Unternehmereigenschaft
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB”) gelten für alle Verträge über Leistungen, die unter der Marke bzw. über die Website consulenzatedesca.com angeboten werden, zwischen der
Destar-Designs UG (haftungsbeschränkt) Alte Potsdamer Landstraße 44, 14532 Stahnsdorf, Deutschland Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 241376 Vertreten durch den Geschäftsführer: Denis-Nicolae Borta USt-IdNr.: DE353634119 E-Mail: info@consulenzatedesca.it
(nachfolgend „Anbieter”) und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde”).
1.2 Die Leistungen des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer und Freiberufler („imprenditori e professionisti”) sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des Art. 3 des italienischen Verbrauchergesetzbuchs (D.lgs. 206/2005, Codice del Consumo) kommen nicht zustande. Der Kunde sichert mit Vertragsschluss zu, in Ausübung seiner unternehmerischen oder beruflichen Tätigkeit zu handeln.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht oder in Kenntnis dieser Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringt.
1.4 Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäfte mit demselben Kunden, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.
1.5 Rangfolge bei Widersprüchen: (1) individuell ausgehandelter Einzelvertrag, (2) Angebot einschließlich seiner Anlagen und Leistungsbeschreibungen, (3) diese AGB.
Art. 2 – Vertragsschluss
2.1 Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website oder in Preislisten stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Anfrage.
2.2 Individuelle Angebote des Anbieters sind, sofern im Angebot nicht anders angegeben, 21 Kalendertage ab Angebotsdatum unwiderruflich im Sinne des Art. 1329 c.c.
2.3 Der Vertrag kommt zustande durch Gegenzeichnung des Angebots bzw. Auftragsbestätigung durch den Kunden in Schriftform oder – wenn dies früher geschieht – durch Zahlung der vereinbarten Anzahlung.
2.4 Für alle Erklärungen im Rahmen des Vertrages genügt die Schriftform; dieser ist die Übermittlung per E-Mail oder als elektronisch signiertes PDF gleichgestellt.
Art. 3 – Leistungsgegenstand
3.1 Der Anbieter erbringt je nach Vereinbarung insbesondere folgende Leistungen für Betriebe der Hotellerie und Beherbergung:
- Konzeption, Erstellung und Überarbeitung von Websites;
- Übersetzung und Lokalisierung von Inhalten ins Deutsche für den deutschsprachigen Markt;
- Erstellung, Optimierung und Pflege von Portal- und Brancheneinträgen (u. a. Google Unternehmensprofil, Buchungs- und Bewertungsportale);
- Bewertungsmanagement und Gästekommunikation;
- Beratung, Auswahlbegleitung und Einrichtung von Buchungs-, PMS-, Check-in- und Channel-Manager-Systemen;
- laufende Betreuung im Rahmen monatlicher Betreuungspakete;
- ergänzende Grafik-, Text- und Marketingleistungen.
3.2 Maßgeblich für Art und Umfang der Leistung ist ausschließlich das jeweilige Angebot nebst Anlagen. Leistungen, die dort nicht ausdrücklich aufgeführt sind, sind nicht geschuldet.
3.3 Rechtsnatur der Leistungen: Beratungs-, Marketing-, Betreuungs- und Optimierungsleistungen sind Tätigkeitspflichten („obbligazioni di mezzi”); ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg ist nicht geschuldet. Der Anbieter sagt insbesondere keine bestimmten Platzierungen in Suchmaschinen oder Portalen, keine bestimmte Sichtbarkeit, Reichweite, Buchungs-, Auslastungs- oder Umsatzzahlen zu. Die Erstellung von Websites und anderen abgrenzbaren Werken erfolgt als Werkleistung („appalto di servizi”, Art. 1655 ff. c.c.).
3.4 Der Anbieter ist zu Teilleistungen berechtigt, soweit diese für den Kunden zumutbar sind.
3.5 Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der Schriftform. Führen sie zu Mehraufwand, wird dieser nur vergütet, wenn Umfang und Preis zuvor in Schriftform vereinbart wurden; ohne eine solche Vereinbarung ist der Anbieter zur Ausführung nicht verpflichtet.
3.6 Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte (Subunternehmer) einzusetzen. Für deren Leistungen haftet er wie für eigenes Handeln. Datenschutzrechtliche Anforderungen nach Art. 17 bleiben unberührt.
Art. 4 – Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1 Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Informationen und Materialien (Texte, Bilder, Logos, Preise, Ausstattungsdaten, rechtliche Pflichtangaben) rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit.
4.2 Der Kunde gewährt dem Anbieter die erforderlichen Zugänge zu seinen Systemen (u. a. Website, Hosting, Domainverwaltung, PMS/Channel Manager, Portal- und Social-Media-Konten). Soweit möglich, richtet der Kunde hierfür einen eigenen Benutzerzugang für den Anbieter ein. Dieser Zugang wird nach Abschluss der Arbeiten deaktiviert bzw. gelöscht.
4.3 Erforderliche Freigaben, Rückmeldungen und Entscheidungen erteilt der Kunde innerhalb von fünf Werktagen nach Vorlage. Verzögert sich eine Rückmeldung, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.
4.4 Der Kunde stellt sicher, dass er an allen von ihm überlassenen Inhalten über die erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte verfügt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten frei.
4.5 Der Kunde benennt einen entscheidungsbefugten Ansprechpartner sowie eine Vertretung.
4.6 Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, verlängern sich Fristen angemessen. Entstehender Mehraufwand wird nach vorheriger Vereinbarung gemäß Art. 3.5 vergütet.
Art. 5 – Leistungen und Systeme Dritter
5.1 Setzt der Kunde Systeme Dritter ein (insbesondere PMS, Channel Manager, Buchungsmaschinen, Check-in- und Zutrittslösungen, Hosting, Domains, Buchungs- und Bewertungsportale), kommt der jeweilige Vertrag unmittelbar zwischen dem Kunden und dem Drittanbieter zustande. Der Anbieter wird insoweit ausschließlich beratend, vergleichend, verhandlungsbegleitend und einrichtend tätig; er tritt weder als Vertragspartner noch als bevollmächtigter Vermittler auf und gibt keine Erklärungen im Namen des Kunden ab, sofern ihm hierfür keine gesonderte schriftliche Vollmacht erteilt wurde.
5.2 Der Anbieter haftet nicht für Verfügbarkeit, Funktionsumfang, Preisgestaltung, Vertrags- oder Nutzungsbedingungen und deren Änderung durch Drittanbieter sowie nicht für Ausfälle, Datenverluste oder Sperrungen auf deren Seite.
5.3 Einträge auf Portalen unterliegen den jeweiligen Richtlinien der Portalbetreiber. Der Anbieter hat keinen Einfluss darauf, ob und wie lange ein Eintrag veröffentlicht, angezeigt, verändert oder entfernt wird; eine Gewähr hierfür wird nicht übernommen.
5.4 Kosten Dritter (Lizenz-, Hosting-, Domain-, Werbe- und Transaktionskosten) trägt der Kunde, soweit sie nicht ausdrücklich im Angebot als enthalten ausgewiesen sind.
Art. 6 – Termine und Fristen
6.1 Termin- und Fristangaben sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich in Schriftform als verbindlich bezeichnet werden.
6.2 Lieferfristen beginnen frühestens mit Vertragsschluss, Eingang der vereinbarten Anzahlung und vollständiger Bereitstellung der nach Art. 4 erforderlichen Mitwirkung.
6.3 Gerät der Anbieter in Verzug, kann der Kunde nach fruchtlosem Ablauf einer angemessenen, schriftlich gesetzten Nachfrist die Auflösung des Vertrages verlangen (Art. 1454 c.c.). Schadensersatzansprüche richten sich nach Art. 16.
Art. 7 – Freigabe und Abnahme
7.1 Werkleistungen sind vom Kunden nach Art. 1665 c.c. zu überprüfen und abzunehmen, sobald sie vertragsgemäß erbracht sind.
7.2 Der Anbieter zeigt die Abnahmebereitschaft in Schriftform an. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von zehn Werktagen nach Anzeige wesentliche Mängel in Schriftform rügt.
7.3 Nimmt der Kunde die Leistung ohne Vorbehalt entgegen oder in Gebrauch – insbesondere durch Live-Schaltung einer Website oder Veröffentlichung von Inhalten –, gilt sie als abgenommen.
7.4 Abgrenzbare Teilleistungen können gesondert abgenommen werden.
7.5 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; der Anspruch auf deren Beseitigung bleibt bestehen.
Art. 8 – Vergütung und Zahlungsbedingungen
8.1 Alle Preise verstehen sich netto in Euro zuzüglich einer etwaig anfallenden Umsatzsteuer (siehe Art. 9).
8.2 Sofern im Angebot nichts Abweichendes geregelt ist, sind 15 % des Auftragswerts als Anzahlung bei Auftragsbeginn und der Restbetrag nach Lieferung bzw. Abnahme fällig. Abweichende Zahlungsziele im Einzelangebot gehen vor.
8.3 Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.
8.4 Eine zinsfreie Ratenzahlung besteht nur, soweit sie ausdrücklich vereinbart ist. Gerät der Kunde mit zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug, wird der gesamte offene Restbetrag sofort zur Zahlung fällig (Verfall der Ratenvereinbarung, Art. 1186 c.c.).
8.5 Entgelte für Betreuungspakete sind monatlich im Voraus fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
8.6 Bei Zahlungsverzug schuldet der Kunde Verzugszinsen nach den Vorschriften des D.lgs. 231/2002 über den Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr (Zinssatz der Europäischen Zentralbank zuzüglich acht Prozentpunkten) sowie eine Pauschale von 40,00 € für Beitreibungskosten. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
8.7 Der Anbieter ist berechtigt, nach vorheriger Mahnung mit angemessener Fristsetzung laufende Leistungen bis zum Ausgleich fälliger Forderungen auszusetzen (Art. 1460 c.c.).
8.8 Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
Art. 9 – Umsatzsteuer, Reverse-Charge-Verfahren und elektronische Rechnungsstellung
9.1 Der Anbieter hat seinen Sitz in Deutschland. Ist der Kunde Unternehmer mit Sitz in Italien oder einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, verlagert sich die Steuerschuld auf ihn (Art. 7-ter DPR 633/1972; Art. 44 und 196 der Richtlinie 2006/112/EG). Die Rechnung wird ohne deutsche Umsatzsteuer mit dem Hinweis „inversione contabile – reverse charge” ausgestellt.
9.2 Der Kunde teilt dem Anbieter vor Rechnungsstellung seine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mit und zeigt Änderungen unverzüglich an. Der Anbieter ist berechtigt, die Gültigkeit im MIAS/VIES-Verfahren zu prüfen und Nachweise über die Unternehmereigenschaft zu verlangen.
9.3 Der Kunde ist verpflichtet, die ihn treffenden Melde- und Dokumentationspflichten für den Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland selbst zu erfüllen, insbesondere die Übermittlung des entsprechenden Belegs über das Sistema di Interscambio (SdI), Dokumentart TD17.
9.4 Erweisen sich die Angaben des Kunden als unrichtig oder entfallen die Voraussetzungen des Verfahrens, trägt der Kunde die nacherhobene Steuer nebst Zinsen und Nebenkosten.
Art. 10 – Laufzeit und Kündigung von Betreuungspaketen
10.1 Verträge über monatliche Betreuungspakete haben eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten, beginnend mit dem vereinbarten Leistungsbeginn.
10.2 Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
10.3 Das Recht zur Auflösung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit fälligen Zahlungen länger als 30 Tage in Verzug ist oder trotz Aufforderung dauerhaft erforderliche Mitwirkungshandlungen unterlässt.
10.4 Kündigungen bedürfen der Schriftform.
10.5 Nach Vertragsende übergibt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung die im Rahmen der Betreuung erstellten Inhalte und Zugangsinformationen und löscht seine eigenen Zugänge zu den Systemen des Kunden.
Art. 11 – Vorzeitige Beendigung von Einzelaufträgen durch den Kunden
11.1 Der Kunde kann einen erteilten Einzelauftrag nach Art. 1671 c.c. jederzeit widerrufen. In diesem Fall schuldet er die bis dahin angefallenen Aufwendungen, die Vergütung der bereits ausgeführten Arbeiten sowie den entgangenen Gewinn.
11.2 Die Parteien setzen den entgangenen Gewinn einvernehmlich pauschal mit 20 % des Nettowerts des noch nicht ausgeführten Auftragsteils an. Der Nachweis eines höheren oder geringeren Schadens bleibt beiden Parteien vorbehalten.
11.3 Bereits geleistete Zahlungen werden angerechnet; die Anzahlung nach Art. 8.2 verfällt zugunsten des Anbieters, soweit sie den geschuldeten Betrag nicht übersteigt.
Art. 12 – Nutzungsrechte
12.1 Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Anbieter dem Kunden an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen (insbesondere Website-Gestaltung, Texte, Übersetzungen, Grafiken) ein räumlich und zeitlich unbeschränktes, ausschließliches und übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck ein. Die unveräußerlichen Urheberpersönlichkeitsrechte nach dem Gesetz Nr. 633/1941 (Legge sul diritto d’autore) bleiben unberührt.
12.2 Bis zur vollständigen Zahlung besteht lediglich ein widerrufliches, einfaches Nutzungsrecht.
12.3 An vorbestehenden oder allgemein wiederverwendbaren Bestandteilen – insbesondere Quellcode-Bausteinen, Frameworks, Bibliotheken, Templates, Skripten und Automatisierungen – erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht für den Vertragszweck. Der Anbieter bleibt berechtigt, diese Bestandteile auch für andere Kunden zu verwenden.
12.4 Für Inhalte Dritter (Open-Source-Komponenten, Schriften, Stockmaterial, Kartendienste) gelten die Lizenzbedingungen des jeweiligen Rechteinhabers; der Anbieter weist auf wesentliche Beschränkungen hin.
12.5 Nach vollständiger Zahlung ist der Kunde berechtigt, die Arbeitsergebnisse selbst oder durch Dritte zu bearbeiten und weiterzuentwickeln. Gewährleistungsansprüche nach Art. 15 entfallen für Bestandteile, die von Dritten verändert wurden.
12.6 Der Anbieter übergibt dem Kunden nach vollständiger Zahlung die zum eigenständigen Betrieb erforderlichen Dateien bzw. Zugänge.
Art. 13 – Einsatz von KI-gestützten Systemen
13.1 Der Anbieter setzt zur Leistungserbringung KI-gestützte Systeme ein, insbesondere zur Erstellung und Übersetzung von Texten, zur Erzeugung von Bild-, Audio- und Videomaterial sowie zur Automatisierung von Arbeitsabläufen. Der Kunde erklärt sich hiermit einverstanden.
13.2 Der Anbieter prüft KI-gestützt erzeugte Ergebnisse vor Übergabe. Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Inhalte vor Veröffentlichung auf inhaltliche Richtigkeit zu prüfen und freizugeben; dies gilt insbesondere für Preise, Verfügbarkeiten, Ausstattungs- und Leistungsangaben sowie rechtliche Pflichtangaben.
13.3 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass an rein maschinell erzeugten Inhalten urheberrechtlicher Schutz ganz oder teilweise nicht bestehen kann und dass eine Alleinstellung solcher Inhalte nicht gewährleistet werden kann.
13.4 Personenbezogene Daten von Gästen des Kunden werden nur nach gesonderter Vereinbarung und auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages (Art. 17) in KI-Systeme eingegeben.
Art. 14 – Referenznennung
14.1 Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden unter Nennung von Firma und Logo sowie unter Verwendung von Abbildungen der erbrachten Leistungen als Referenz zu benennen, solange der Kunde dem nicht schriftlich widerspricht.
14.2 Der Anbieter darf einen dezenten Urhebervermerk mit Verlinkung auf der erstellten Website anbringen. Der Kunde kann dessen Entfernung jederzeit schriftlich verlangen.
Art. 15 – Gewährleistung
15.1 Für Werkleistungen gelten die Vorschriften der Art. 1667 ff. c.c.
15.2 Mängel sind innerhalb von 60 Tagen ab Entdeckung schriftlich unter nachvollziehbarer Beschreibung der Fehlersymptome zu rügen; andernfalls verfallen die Gewährleistungsrechte. Mängel, die bei der Abnahme erkennbar waren und vom Kunden vorbehaltlos hingenommen wurden, sind ausgeschlossen.
15.3 Der Kunde hat zunächst Anspruch auf kostenfreie Nachbesserung. Schlägt diese zweimal fehl oder verweigert der Anbieter sie ernsthaft und endgültig, kann der Kunde Minderung oder Auflösung des Vertrages verlangen.
15.4 Zusätzliche Funktionsgarantie: Über die gesetzliche Gewährleistung hinaus garantiert der Anbieter für von ihm erstellte Websites für die Dauer von zwölf Monaten ab Abnahme die vereinbarte Funktionsfähigkeit und beseitigt in diesem Zeitraum auftretende Funktionsstörungen kostenfrei. Diese vertragliche Garantie tritt neben die gesetzlichen Rechte des Kunden und beschränkt sie nicht.
15.5 Kein Mangel liegt vor bei Beeinträchtigungen, die beruhen auf: Änderungen durch den Kunden oder von ihm beauftragte Dritte, Änderungen von Drittsystemen, Schnittstellen, Portalrichtlinien, Browsern oder Betriebssystemen, unterlassenen Updates bzw. Wartung, unsachgemäßer Nutzung oder dem Betrieb außerhalb der vereinbarten Systemvoraussetzungen.
15.6 Websites werden für die jeweils aktuellen Versionen gängiger Browser in üblichen Bildschirmauflösungen optimiert. Geringfügige Abweichungen der Darstellung zwischen Endgeräten, Browsern oder Versionen stellen keinen Mangel dar.
15.7 Für Übersetzungen ist eine fachlich und sprachlich korrekte Übertragung geschuldet; stilistische Präferenzen begründen keinen Mangel, sofern keine Terminologievorgabe vereinbart wurde.
Art. 16 – Haftung
16.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den zwingenden Vorschriften über die Produkthaftung. Eine Freizeichnung für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit ist nach Art. 1229 c.c. ausgeschlossen.
16.2 Im Übrigen haftet der Anbieter nur für den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden (Art. 1225 c.c.) und nur für unmittelbare und direkte Folgen der Nichterfüllung (Art. 1223 c.c.).
16.3 Die Haftung nach Art. 16.2 ist der Höhe nach begrenzt auf den Nettowert des betroffenen Einzelauftrags, bei Dauerschuldverhältnissen auf die im betroffenen Vertragsjahr geschuldete Nettovergütung.
16.4 Der Anbieter haftet nicht für ausbleibende wirtschaftliche Erfolge, insbesondere nicht für Buchungs-, Auslastungs- oder Umsatzentwicklungen, Sichtbarkeit in Suchmaschinen oder Portalen sowie für Maßnahmen von Portal-, Plattform- oder Suchmaschinenbetreibern.
16.5 Für Datenverlust haftet der Anbieter im Rahmen der vorstehenden Grenzen nur bis zu dem Aufwand, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Der Kunde ist für eine regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
16.6 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Art. 17 – Datenschutz
17.1 Beide Parteien beachten die Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 sowie das italienische Datenschutzgesetz (D.lgs. 196/2003 in der geltenden Fassung).
17.2 Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet – insbesondere bei Zugriff auf Systeme mit Gästedaten –, schließen die Parteien vor dem ersten Zugriff einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO nebst Anlagen zu Verarbeitungsdetails, technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie Unterauftragnehmern.
17.3 Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Er ist insbesondere für das Vorliegen der erforderlichen Rechtsgrundlagen bei Gästekommunikation, Bewertungsanfragen, Newslettern und Werbemaßnahmen verantwortlich.
17.4 Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten der Besucher der Website des Anbieters enthält die Datenschutzerklärung.
Art. 18 – Vertraulichkeit und Zugangsdaten
18.1 Die Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten, nicht offenkundigen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur zur Vertragserfüllung. Diese Pflicht besteht drei Jahre über das Vertragsende hinaus fort.
18.2 Zugangsdaten des Kunden werden vom Anbieter ausschließlich zweckgebunden verwendet, gegen unbefugten Zugriff geschützt und nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben. Nach Abschluss der Arbeiten werden die dem Anbieter eingeräumten Zugänge gelöscht bzw. deren Löschung beim Kunden angeregt.
18.3 Nicht vertraulich sind Informationen, die allgemein bekannt sind, dem Empfänger bereits rechtmäßig bekannt waren, ihm von einem Dritten rechtmäßig überlassen wurden oder unabhängig entwickelt wurden. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
Art. 19 – Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen – insbesondere Naturereignisse, Epidemien, Arbeitskämpfe, behördliche Maßnahmen, Ausfälle von Telekommunikations- oder Cloud-Infrastruktur sowie großflächige Störungen bei Drittanbietern – berechtigen den Anbieter, die Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben. Dauert die Behinderung länger als zwei Monate an, können beide Parteien vom betroffenen Vertrag zurücktreten; bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
Art. 20 – Änderung dieser AGB
20.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Dauerschuldverhältnisse mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit die Änderung aufgrund geänderter Rechtslage, Rechtsprechung oder technischer Rahmenbedingungen erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.
20.2 Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten schriftlich mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Partei den betroffenen Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens kündigen.
Art. 21 – Schlussbestimmungen
21.1 Auf sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet ausschließlich das Recht der Italienischen Republik Anwendung, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.
21.2 Für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist ausschließlich das Gericht am Sitz des Kunden zuständig.
21.3 Erfüllungsort für die Zahlungsverpflichtungen des Kunden ist der Sitz des Anbieters.
21.4 Diese AGB werden in italienischer und deutscher Sprache zur Verfügung gestellt. Bei Abweichungen zwischen den Fassungen ist die italienische Fassung maßgeblich.
21.5 Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
21.6 Die Abtretung von Rechten des Kunden aus diesem Vertrag bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters.
21.7 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (Art. 1419 Abs. 2 c.c.). An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Gesonderte Genehmigung nach Art. 1341 und 1342 Codice Civile
Nach Art. 1341 Abs. 2 und Art. 1342 Abs. 2 c.c. bedürfen bestimmte Klauseln in vorformulierten Bedingungen einer gesonderten, ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung („doppia sottoscrizione”), um wirksam zu sein. Der Kunde erklärt, folgende Klauseln gelesen zu haben, und genehmigt sie ausdrücklich:
Art. 1.3 (Ausschluss der Bedingungen des Kunden), Art. 2.2 (Unwiderruflichkeit des Angebots), Art. 3.3 (kein Erfolg geschuldet), Art. 3.5 (Mehraufwand nur nach vorheriger Vereinbarung), Art. 5 (Leistungen Dritter und Haftungsausschluss), Art. 6.1 (Unverbindlichkeit von Terminen), Art. 7.2 und 7.3 (Abnahmefiktion), Art. 8.4 (Verfall der Ratenvereinbarung), Art. 8.7 (Leistungsverweigerungsrecht), Art. 8.8 (Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsverbot), Art. 10.1 (Mindestlaufzeit), Art. 10.2 (stillschweigende Fortsetzung), Art. 11 (Pauschalierung bei vorzeitiger Beendigung), Art. 15.2 (Rügefrist und Verfall), Art. 16.2 bis 16.5 (Haftungsbeschränkungen), Art. 19 (höhere Gewalt), Art. 20 (Änderungsvorbehalt), Art. 21.1 und 21.2 (Rechtswahl und Gerichtsstand).
Ort, Datum: ______________________ Unterschrift des Kunden: ______________________
Stand: 11. August 2026